Bungee-Sprung vom Verzasca Staudamm, 30.06.2007
Steph und ich machten uns ziemlich spontan auf ins Tessin, um uns von der Verzasca Staumauer zu stuerzen, gesichert an den Fuessen mit einem Seil . 220 Meter und 7.5 Sekunden freier Fall wird angegeben. Der beruehmte Golden Eye Sprung!
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Dies war mit Abstand der schlimmste Augenblick des ganzen
Tages... Man steigt aus dem Auto aus, sieht wie immens hoch diese Mauer ist,
hoert Schreie von Leuten, die gerade am Springen sind, und denkt sich nur,
neeeeeiiiiin, eigentlich will ich da nicht runter!!!
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Irgend jemand am Springen. |
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Das ist die Plattform, von wo man rausspringt.
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Parallel zur Mauer, um zu verhindern, dass man danach gegen den Damm prallt. Mit viiieelen, viiieelen Zuschauern.
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Es dauerte recht lange, bis wir endlich an die Reihe kamen. Immerhin konnten wir noch lachen...
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Aber die Aussicht konnten wir nicht mehr wirklich geniessen, obwohl es doch recht schoen war.
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Dann musste man sich auf einen Liegestuhl legen, die Fussbefestigungen wurden einem umgehaengt und danach wurde man zu Uebungszwecken an den Fuessen aufgehaengt und man musste sich an diesem Seil raufziehen und sich mit dem Karabiner einhaengen, genauso wie wir es dann auch unten machen sollen, so dass man nach dem Sprung nicht kopfueber raufgeholt werden muss |
Und dann gings ab auf die Plattform. Dieser freundliche
Herr erzaehlt mir gerade, was ich machen muss waehrend dem Sprung. Jeder
haette im Prinzip 10 Minuten Zeit da oben, aber er meinte die Erfahrung habe
gezeigt, dass er einen Countdwon mache und dann solle man gehen, oder sonst
wuerde man gar nicht mehr gehen. Na ja, soooo prickelnd fand ich es nun auch
wieder nicht auf dieser Plattform, dass ich unbedingt 10 Minuten da oben verbringen
wollte. Bis zu diesem Zeitpunkt sind lediglich 2 Leute nicht gehuepft an
diesem Nachmittag!
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... also dann drüüüü, zwöi, eis, los!!! Lustigerweise waren weder Steph noch ich kurz vor dem Sprung auf der Plattform sonderlich nervoes. Irgendwie hat wohl das Hirn temporaer ausgesetzt. Der ganze Spass dauerte nicht sehr lange. Den freien Fall kann man recht gut geniessen, obwohl es mich ein paarmal gedreht hat in der Luft. Aber Angst, dass man gegen die Mauer prallt, hat man nie. Man ist immer genuegend weit weg davon. Es federt ganz ganz weich ab, so eine Art Bungeejumping als Chiropraktikerersatz. Dann gehts noch 4-5 Mal rauf und runter, bevor man sich dann am Seil hochzieht, sich aufrecht einhaengt und wartet, bis sie von oben den Haken runterlassen, dass man sich einklinken kann, um hochgezogen zu werden.
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Der Blick, wie er sich von oben praesentiert.
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Schon wieder auf dem Weg zurueck, den Sprung gut ueberstanden. Steph meinte nach dem Sprung, er wuerde gerne am Abend ans Mitternachts-Bungee-Springen... Fuer mich war schon vor dem Sprung klar, dass ich das ganz sicher nicht nochmals machen werde!!! Meine ganz persoenliche Meinung ist, dass es schoenere und guenstigere Sachen zu machen gibt mit einem aehnlichen Erlebnispotential, wo das Ereignis laenger als 7.5 Sekunden dauert, wo man nicht eine Staumauer anschauen muss, wo man die Umwelt direkter wahrnimmt und last but not least, wo man das Adrenalin ebenfalls nach Belieben variieren kann. Aber man soll ja nie nie sagen. So oder so war es ein cooles Erlebnis und man muss ja schliesslich (fast) alles mal ausprobiert haben...
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Das Movie konnte nur gedreht werden dank der freundlichen Unterstützung durch die grandiose unbekannte russische Star-Kamerafrau, welche die Regie während unseres Sprungs übernommen hat ;-)
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