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Zusammenfassung:
Klimaveränderungen sind von grossem Interesse, da sie einen bedeutenden Einfluss auf den Menschen und die Umwelt haben können. In dieser Arbeit untersuchen wir mit Hilfe von Methoden der Extremwerttheorie den zeitlichen Verlauf von Starkniederschlägen für 104 Messstationen in der Schweiz. Wir modellieren die stationenweisen Überschreitungen von genügend hohen Schwellen mit einem 2-dim. Poisson Punktprozess und nicht-stationären Modellen für die Lokations- und Skalenparameter. Wir finden so für viele Stationen eine grosse Evidenz eines positiven Trends. Um die einzelnen Trendschätzungen zu kombinieren, verwenden wir ein Analogon zu einem hierarchischen Modell. Die räumliche Analyse der Resultate zeigt jedoch Anomalien, die eine Kombination der Messstationen erschwert. Wir untersuchen deshalb alternative Ansätze, hauptsächlich um saisonale Besonderheiten besser zu modellieren. Es zeigen sich
dabei grosse saisonale Unterschiede bei der räumlichen Abhängigkeit der Trendschätzungen der verschiedenen Stationen, die genauer untersucht werden könnten.
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