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Seminar for Statistics
 
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Geschichte des SfS


Die Geschichte der modernen Statistik an der ETH beginnt in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Prof. Arthur Linder, der in Genf tätig war, erhielt 1948 auch in Zürich eine halbe Professur für angewandte Statistik. Die Bemühungen, einen ordentlichen Lehrstuhl für Statistik an der Abteilung für Mathematik und Physik zu schaffen, kamen 1964 mit der Berufung von Peter Huber zum Ziel. Dank der wachsenden Anerkennung des Fachgebietes konnte 1974 bei der Emeritierung Arthur Linders eine zweite volle Professur in Statistik errichtet werden, die Frank Hampel an die ETH brachte. Nachdem 1978 Peter Huber einem Ruf nach Harvard folgte, wurde 1982 Hansruedi Künsch als sein Nachfolger gewählt. Schliesslich konnte 1997 eine dritte Professur geschaffen werden, die mit Peter Bühlmann besetzt wurde. Im September 2005 tritt Sara van de Geer die Nachfolge von Frank Hampel an, der seinerseits im März 2006 emeritiert wurde. Per September 2007 gesellt sich Marloes Maathuis als Assistenzprofessorin dazu.

Statistische Beratung und Computing sind praktische Aufgaben, für die eine gewisse Konstanz sehr nützlich ist. Deshalb konnten für Werner Stahel, der 1976 als Doktorand begonnen hatte, und Martin Mächler, der 1984 zur Gruppe stiess, schliesslich permanente Stellen eingerichtet werden. Im Herbst 1993 wurde das Beraterteam duch Hans-Rudolf Roth weiter verstärkt, der 2009 in den Ruhestand trat. Seine Stelle wurde daraufhin von Markus Kalisch übernommen.

 

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